Andarell Balderk
  Eben erreichte ein Bote das Dorf, in dem Andarell Balderk, die Kräutersammlerin gerade dabei ist, ihre morgendliche Ausbeute zum Trocknen aufzuhängen. Der vollkommen außer Atem geratene Überbringer gibt der mittelgroßen Zwergin, deren schwarzes buschiges -- fast drahtiges -- Haar ihr von allen Seiten des Kopfes abstehen einen Brief und reitet von dannen.

Die bernsteinfarbenen Augen der Klerikerin funkeln, als sie das Pergament öffnet. Kaum hat sie die Nachricht des Rakdur-Kâr gelesen, macht sie sich auf: Man sieht die Zwergin einen Helm aufsetzen, der ihr Haar bändigt. Sie poliert ihren Streitkolben und murmelt dabei Seltsames vor sich hin. Ihr Amulett, zwei sich überschneidende Silberringe, trägt sie immer um den Hals. Ihre Haut ist außergewöhnlich hell und bildet einen harten Kontrast zu ihren dunklen Haaren und Augen. Eine Brustplatte und ein hölzerner Schild, auf den ein kunstvolles "B" geschnitzt ist, geben ihr Schutz. Eine leichte Armbrust hat sie sich auf den Rücken geschnallt. Ohne ein Wort der Erklärung sieht man sie die Stadt verlassen und nach Norden aufbrechen.